Die Arbeitsfrage dieses Formats
Welche Rolle soll KI in unserem Unternehmen spielen — und was prüfen wir zuerst? Geschäftsführung und Verantwortliche ordnen die Möglichkeiten von KI für ihr Unternehmen ein. Aus Erwartungen und offenen Fragen entsteht ein begründeter Rahmen für die nächsten Entscheidungen.
Wer teilnehmen sollte
Geschäftsführung, Fachverantwortliche und vorhandene IT. Entscheidend sind die Rollen, die den Anwendungsfall kennen, technische Voraussetzungen beurteilen oder über den nächsten Schritt entscheiden. Das Planungsformat umfasst 6–10 Personen. Bei abweichender Gruppengröße oder stark unterschiedlichen Kenntnisständen stimmen wir Aufbau und Aufwand vorab ab.
Vorbereitung und Arbeitsgrundlage
Die folgenden Unterlagen halten den Termin arbeitsfähig. Fehlende Angaben werden als Klärungsauftrag festgehalten. Benötigte Programme und Zugänge sind vorab zu vereinbaren; während des Workshops werden keine ungeklärten Produktivfreigaben vorausgesetzt.
- Zwei bis drei konkrete geschäftliche Aufgaben und gewünschte Verbesserungen.
- Übersicht bereits genutzter Programme und KI-Anwendungen.
- Bekannte Grenzen zu Daten, Ressourcen und Entscheidungszuständigkeiten.
- Teilnahme einer Person mit Entscheidungsmandat.
Agenda und vorgesehene Ergebnisse
Das Format umfasst 6 Stunden Netto-Arbeitszeit. Pausen kommen hinzu. Die Reihenfolge kann an die Aufgabe angepasst werden; Ziel und Ergebnisse werden vor Beauftragung festgelegt.
| Minuten | Arbeitsblock | Ergebnis |
|---|---|---|
| 30 | Auftrag und Erwartungen | Die zu treffende Entscheidung und den Betrachtungsraum festhalten. |
| 60 | KI im technischen Zusammenhang | Fertige Anwendungen, Modelle, Integration und Grenzen an Beispielen unterscheiden. |
| 75 | Mögliche Einsatzfelder | Konkrete Arbeitsfälle sammeln und gegen Alternativen ohne KI abgrenzen. |
| 75 | Voraussetzungen prüfen | Daten, Prüfbarkeit, Nutzerrollen, Kosten und offene Risiken zuordnen. |
| 75 | Prioritäten und Pilotrahmen | Geeignete Fälle sowie bewusst zurückgestellte Ideen begründen. |
| 45 | Entscheidungen und Prüfaufträge | Zuständigkeiten, nächste Schritte und Freigaben dokumentieren. |
Eine konkrete Übung
Die Gruppe stellt eine interne Wissenssuche, eine KI-gestützte Dokumentensichtung und eine vorhandene Software-Suchfunktion gegenüber. Für jede Option müssen Nutzer, benötigte Quellen, erwartete Qualität und die Verantwortung bei Fehlern benannt werden. Anschließend wird begründet, welche Annahme zuerst getestet werden sollte. Das ist ein methodisches Beispiel, keine Aussage über bereits erzielte Kundenergebnisse.
Ihre Unterlagen nach dem Termin
Die vereinbarten Ergebnisse werden konsolidiert und in einem nutzbaren Format übergeben. Die Nachbereitung umfasst den festgelegten Auftrag, nicht unbegrenzte neue Anforderungen. Neben Beschlüssen bleiben Annahmen und offene Punkte erkennbar.
- Abgestimmtes Zielbild für den KI-Einsatz im betrachteten Bereich.
- Priorisierte Anwendungsfälle mit begründeter Auswahl.
- Liste offener Daten-, Qualitäts- und Betriebsfragen.
- Beschlossener Prüfauftrag für den nächsten Schritt.
Weitere Formate
Die Textfassung bleibt für technische Workflows und KI-Arbeitsaufträge verfügbar.
Transfer in die Anwendung
Die vereinbarten Prüfaufträge erhalten Verantwortliche und einen Entscheidungstermin. Noch unbestätigte Annahmen werden vor einem breiten Einsatz anhand von Beispielen oder Anbieterunterlagen geprüft.
Vereinbarter Umfang und Grenzen
Das Format schafft Orientierung und einen priorisierten Prüfauftrag. Eine vollständige technische Machbarkeitsstudie, verbindliche Projektpreise und rechtliche Freigaben sind nicht automatisch enthalten. Veranstaltungsort, zulässige Werkzeuge, benötigte Lizenzen und Reiseaufwand werden vorab festgelegt. Inhalte und Teilnahme können für vereinbarte Lernformate dokumentiert werden; daraus folgt keine externe Zertifizierung.

